Ein Aufruf zur Geburtenregelung | FIGU-Landesgruppe Deutschland

Ein Aufruf zur Geburtenregelung

Vielen ist klar, das Unheil am Horizont lauert wie ein gärendes Geschwür und dass diese Abartigkeit jede Moral zerstört. Doch was die eigentliche Ursache für die katastrophalen Zustände sind, darüber herrscht weitgehend Unkenntnis.

Wir sind in unserer ganzen Masse, als Gesamtmenschheit ein Fluch für jede Lebensform, die mit uns eingesperrt hier auf der Erde ihr Dasein fristen muss.

Die Massnahmen, die gegen alle möglichen Missstände vorgenommen werden, sind geradezu lächerlich und verhöhnen die brisante Situation in der sich diese Welt befindet. Unsere Eltern haben vielleicht noch gegen den Krieg demonstriert. Doch der Krieg ist immer noch, und mehr denn je, ein Bewohner dieses Planeten.

Für alles, was an Negativem schwelt, gibt es eine Hauptursache, ein Hauptproblem aus dem sich jedes Übel, jede Zerstörung, jeder Krieg ableiten lässt: Es ist die Überbevölkerung!

Und wie Aldous Huxley (britischer Schriftsteller) treffend bemerkt: "Wenn das Problem der Überbevölkerung nicht gelöst wird, dann werden auch alle anderen Probleme unlösbar und Kriege unvermeidlich!"

Kein Politiker, kein Religionsvertreter nimmt das Wort ‹Überbevölkerung› überhaupt nur in den Mund, geschweige denn, dass er dagegen etwas unternehmen würde. Gebildete Menschen denken oft, all das Ungemach dieser Welt liegt an der fehlenden Bildung, die natürlich auch ein Problem ist. Beim so genannten ‹Durchschnittsbürger› kam der Begriff Überbevölkerung vielleicht im Unterricht vor, dann hat er ihn im Laufe seines Lebens wieder vergessen.

Das Wort ‹Überbevölkerung› scheint etwas Anrüchiges zu haben. Ihm haftet der latent aggressive Unterton «Wir sind zu viele!» an. Zu unbequem und bedrohlich klingt alles und so wird die Angelegenheit gerne weggeschoben. Lieber geht man Vergnügungen nach, um sich ein paar Stunden von den alltäglichen Sorgen zu befreien, als darüber nachzudenken wie eine fundamentale Lösung für die wachsenden globalen Nöte aussehen könnte.

Doch die Zeit, wo wir dachten, wir könnten Probleme einfach aussitzen, ist endgültig vorbei, wenn es sie überhaupt je gegeben hat.

Mit derzeit rund 8,4 Milliarden Menschen ist die planetengerechte Bevölkerungszahl von 529 Millionen auf das 16-fache angestiegen!

Die Erde selbst wehrt sich bereits gegen den Wahnsinn der unkontrollierten Vermehrung.

Es rappelt und rumort schon an jeder Ecke dieser Welt und es ist mitnichten so, dass dies nur eine vorübergehende oder natürliche Episode ist. Vielmehr ist es ein leiser Auftakt hin zu dem Krach, der in Zukunft über den Planeten rollen wird. Das Ansteigen der Naturkatastrophen in den letzten 40 Jahren ist eine Tatsache und wird weiter voranschreiten.

Mässigung und Frieden werden dagegen nicht von einem Gott kommen oder irgendeiner anderen Gralsfigur, die sich Wahnsinnige zurechtphantasiert haben.

Der Mensch hat die Aufgabe seine Fehler zu beheben, den Karren aus dem Dreck zu ziehen und er bekommt dabei keine Hilfe ausser von sich selbst.

Es ist bedauerlich, dass all jene Besserwisser, die die Überbevölkerung leugnen und bagatellisieren nicht die Schrecken der Zukunft kennen. Es hat schon heute nichts Tröstliches, dass wenn eine Katastrophe abgeklungen ist, bald alles in gewohnten Bahnen weitergeht und jeder Änderungswille, der während der Katastrophe noch aufjaulte, im Rauch nebulöser Verabredungen verglimmt.

Wir haben einfach nicht das Recht zu schalten und zu walten, wie es uns gefällt, diese Welt bedenkenlos zu plündern und auszusaugen.

Noch ist die Erde, unsere Heimat, ein schöner Planet, den wir schützen und erhalten müssen. Wir tragen eben nicht nur Verantwortung für uns als Menschen, sondern für alle Lebensformen auf unserem Planeten. Es ist lange an der Zeit, dass wir uns dieser Verantwortung vollumfänglich bewusst werden und global eine Geburtenregelung einführen, wie sie die FIGU (Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien) vorschlägt.

Es sollte klar sein, dass all jene, welche ‹Nein› zur Geburtenregelung sagen, für die es in Bezug auf die Überbevölkerung keine Alternative gibt, gleichzeitig ‹Ja› sagen zu Hungersnöten, Seuchen, Terrorismus, Krieg, Hass, Diktatur, Anarchismus, Umweltzerstörung, Klimazerstörung, Artensterben, Kriminalität, Mord, psychische Erkrankungen, Arbeitslosigkeit, Misswirtschaft, und allen weiteren bekannten und unbekannten Übeln!

Stoppt die Überbevölkerung durch eine vernünftige Geburtenregelung und die Menschheit bekommt eine Zukunft auf die sie wieder mit Freude schauen kann!

 

Christian Bruhn