Frauenrechte werden mit Fuessen getreten | FIGU-Landesgruppe Deutschland

Frauenrechte werden mit Fuessen getreten

Wir leben im Jahre 2014 in dem man denken könnte, ja müsste, dass Menschen vernünftig denken und handeln würden. Dies ist leider ein Trugschluss. Gleichstellung der Frauen ist für sehr viele Teile dieser Erde nach wie vor ein Fremdwort. Vor allem in Ländern in denen Religionen jedweder Art extrem ausgeprägt sind, werden Menschen, vor allem aber Frauen und Kinder -hierbei vor allem Mädchen- nicht als gleichwertig sondern eher als Ware gehandelt. Während in den sogenannten zivilisierteren Ländern, wie in Mitteleuropa, die Frauenbenachteiligung langsam aber stetig abnimmt, sind in etlichen Gebieten der schönen Erde Frauenrechte nicht vorhanden. Tag für Tag muss man beim Öffnen jeder beliebigen Tageszeitung feststellen, dass sich vor allem Frauen und junge Mädchen der Willkür der männerdominierten Religionsbonzen ergeben müssen. So ergeht es tausenden von Mädchen und jungen Frauen in Marokko; eines, was das Dilemma der Frauendiskriminierung angeht, der schlimmsten Länder der Erde.

Eine deutsche Tageszeitung berichtete über einen jüngsten Vorfall aus diesem Land in dem, zwei junge Menschen eingesperrt werden und auf einen Prozess warten, weil sie sich öffentlich geküsst haben und ein Foto in das Internetz stellten. Dies wurde ihnen zum Verhängnis.

Frauen leben häufiger in Armut als Männer, haben seltener Lesen und Schreiben gelernt, einen schlechteren Zugang zu medizinischer Versorgung, zu Eigentum, Ausbildung und Arbeitsplätzen.

In vielen afrikanischen Ländern werden traditionelle Praktiken angewendet, die die Gesundheit schädigen und die Würde untergraben. So werden elfjährigen Mädchen mit Glasscherben oder Rasierklingen ohne Narkose und Desinfektion die Klitoris abgetrennt. Ihr Leben lang werden sie von ihren Schmerzen verfolgt, jedweder Geschlechtsakt ist eine Tortur, ebenso das Wasser lassen; nicht wenige sterben an diesem unmenschlichen Verstümmelungs-Ritual. Junge Mädchen werden nicht selten bereits mit neun Jahren verkauft und verheiratet (Zwangsverheiratung), müssen bei den Familien der Ehemänner einziehen und psychische, körperliche und sexuelle Gewalt über sich ergehen lassen. Dies kann, und muss man sehr wohl als moderne Sklaverei bezeichnen. Jüngst wurde ein Fall bekannt, dass ein Kind nach sexuellen Eingriffen verstarb.

Vergewaltigte Mädchen können nicht darauf hoffen, dass ihnen seitens eines Gerichtes geholfen wird, um den Peiniger zu finden und zu bestrafen, nein meist werden sie selbst bestraft und verurteilt, weil sie vorehelichen Sex betrieben. Wie ist es möglich, dass es dieses Ausmass an unmenschlichen Verbrechen im 21. Jahrhundert gibt, warum gebietet niemand Einhalt?

Nirgendwo werden so viele Frauen vergewaltigt wie in Indien, nämlich jede zwanzig Minuten. Wie kommt das?

Die meisten Teile Indiens sind patriarchalische Gesellschaften. Hier gibt es auch andere Arten der Gewalt gegenüber Frauen: Kindsmord an weiblichen Säuglingen, Eltern, die ihren Töchtern die Nahrung oder medizinische Versorgung verweigern. Sie wissen, wenn sie in ein Mädchen investieren, haben sie keinen Nutzen davon. Du gibst ein Mädchen zur Hochzeit weg. Aber mit einem Jungen bekommst du eine Frau ins Haus plus ihre Mitgift. In jeder Gesellschaft wird in die Kinder investiert. In Indien ist es aber wenig sinnvoll, das bei Töchtern zu tun. Allein deshalb sind Mädchen von Anfang an weniger wert. Dies hat grossen Einfluss darauf, wie die Menschen dort Frauen und Männer wahrnehmen.Ganz klar sind Frauen hier eine Art Gebrauchsgut. Eine Tochter wird weitergereicht. Diese „Versachlichung“ von Mädchen geschieht so häufig, dass es Teil des allgemeinen Verständnisses in Indien geworden ist.

Sehr wohl gibt es kleine Lichtblicke; Minderheiten von Frauen lassen sich nicht mehr alles gefallen, sie kämpfen für Rechte, die für uns nur selbstverständlich sind und müssen dabei um ihr Leben bangen.

In diesen Ländern, werden sehr sehr lange Wege zu beschreiten sein, sehr viel Leid und Elend und Ungerechtigkeiten zu ertragen sein, bis ein Grossteil der Bevölkerung zu einem vernunftsträchtigen Denken und Handeln in der Lage ist.

Geschlechtergerechtigkeit ist ein Menschenrecht. Frauen und Kinder haben das Recht auf ein Leben in Würde, ohne Angst und Not.

Diese menschen- vor allem frauenverachtende Gerechtlosigkeit wird sich leider nur sehr langsam beheben und auflösen, und erst dann, wenn die Religionen und Sekten stetig ihre Bedeutung verlieren und ihnen Menschen nicht mehr blind hinterherlaufen und ihre aberwitzigen, unlogischen, schöpfungswidrigen Gesetze und Gebote befolgen.

Dieser Kampf gegen Religionen, Despoten, machtgierige Irre und wie man sie immer nennen mag, kann nur durch die
 

‹STILLE REVOLUTION DER WAHRHEIT›


gewonnen werden, die von ‹Billy› Eduard Albert Meier mit der von ihm gegründeten FIGU – Freie Interessengemeinschaft für Grenz- und Geisteswissenschaften und Ufologiestudien, ins Leben gerufen wurde. Der Grundstein dafür, dass dereinst die Religionen aufgelöst werden, die Überbevölkerung bekämpft wird, unsere Umwelt nicht mehr zerstört wird, somit wir Menschen wieder in Einklang mit der Natur friedlich miteinander leben können und uns achten, wurde von Billy vor 40 Jahren gelegt. Die Früchte allerdings werden auf sich warten lassen und es werden noch hunderte von Jahre über unsere Erde ziehen, bis der Grossteil der Menschheit genügend Vernunft und Verantwortung in sich trägt um unsere gebeutelte Erde und alles was darauf kreucht und fleucht als höchstes Gut achtet.

Günter Garhammer, 2014

 

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‹Gleichheit›