Die Psyche | FIGU-Landesgruppe Deutschland

Die Psyche

Die Psyche
von Erhard Lang, Deutschland

Die Psyche besteht aus zwei Faktoren, einem Negativen und einem Positiven – also aus dem Denken und dem Fühlen. Diese beiden Faktoren, sind sie ausgeglichen in einem harmonischen Höchstzustand, drücken sich als Zustand eines höheren Selbst aus. Die Psyche bildet den feinsten Teil des materiellen Körpers und ist in ihrer Art halbmateriell. Verliert der Mensch einen Teil seines Körpers, z.B. durch einen Unfall einen Finger, dann geht damit auch ein Teil seines Psychegewebes verloren. Anders ist es mit der Geistform, die ihr Geistgewebe blitzartig aus diesem Teil zurückzieht. Die Psyche ist auch in den Zyklus Werden und Vergehen eingeordnet und stirbt zusammen mit dem materiellen Bewusstsein beim Tod eines Menschen. Daher wechselt sie nicht in den Jenseitsbereich über, wie das unsterbliche schöpferische Teilstück Geist, zusammen mit dem immateriellen Bewusstseinsblock. Die Psyche ist mit dem geistigen Gemüt indirekt verbunden, doch ist sie nicht Vermittlerin zwischen der Geistform und dem materiellen Bewusstsein, resp. der Persönlichkeit des Menschen. Die Psyche bringt das zum Ausdruck, wie der Mensch denkt, wie er handelt und fühlt, und zwar im Positiven wie im Negativen. Dadurch kommt durch die Psyche zum Ausdruck, was der Mensch verkörpert usw. Da der Geist stets auf die schöpferischen Gesetze und Gebote ausgerichtet ist, strebt er fortlaufend nach Höherem und somit nach einer stetigen Evolution. Doch durch das ausgeartete materielle Leben, durch die Irreführungen und Irrlehren der Kultreligionen sowie Sekten und durch das verlorene Wissen der Geisteslehre, ist den Menschen der wahre Sinn des schöpferischen Lebens verlorengegangen. Die meisten können daher ihr innerstes Selbst, also den Geist, nicht mehr wahrnehmen, so auch nicht seine von ihm ausgehenden Impulse, die für das materielle Bewusstsein sehr wichtig sind, durch das die Ideen und Gedanken usw. erzeugt werden, durch die wiederum die Gefühle und die Prägung der Psyche entstehen. Von den Gedanken geht eine ungeheuerlich grosse Macht aus, weshalb der Mensch versuchen muss, seine Gedanken zu kontrollieren. So kommen über die Psyche also die Gedanken zum Ausdruck, und so bildet sich durch sie der Spiegel des Menschen. Blickt man auf des Menschen Psyche, dann lassen sich daraus all die Gefühle erkennen, die durch das Denken erzeugt werden. Durch die Psyche werden auch alle Eindrücke wiedergegeben, die auf den Menschen von aussen einwirken. Ein Zitat aus "Billy" Eduard Albert Meiers Buch "Macht der Gedanken", Seite 185, legt folgendes dar:

"Ein gesundes Denken und Fühlen zählt wohl zu den grössten Gaben, die sich der Mensch selbst erschaffen und geben kann, denn es handelt sich dabei um ein Bewusstseinsstadium, von dem das Wohl und Wehe des Menschen abhängig ist. Sind ein gesundes Denken und Fühlen einmal wirklich erschaffen, dann ist damit auch eine Sicherheit für den Menschen erschaffen, aus der hervorgeht, dass nichts wirklich stören und nachteilig sein kann, was auch immer in Erscheinung tritt."

Die Psyche soll man auch immer in guter Laune halten, harmonische Musik, schöne Farben, frische Luft, die Frühlingswelt blühender Blumen, der Herbst mit all seinen malerischen Farben, überhaupt alles, was nach der Schöpfung ausgerichtet ist, wirkt positiv auf sie und spiegelt sich harmonisch im Menschen wider. Natürlich gibt es auch genügend Negatives in unserer Welt, wie Krieg, Mord, Folter, Hunger, Armut, Kinderschändung, Vergewaltigung, Sklaverei und vieles mehr. Nicht zu vergessen sind verletzende Worte, die wie Mord auf die Psyche einwirken. Im OM von "Billy" Eduard Albert Meier wird im Kanon 32, Vers 35, folgendes dargelegt:

"Ein feindlicher Pfeil im Körper kann wieder herausgezogen und die Wunde geheilt werden, ein verletzendes Wort kann aber nicht wieder herausgezogen werden, denn es bleibt haften in der Psyche und in der Erinnerung."

Also ist es für den Menschen enorm wichtig, sein Denken auf die schöpferischen Gesetze und Gebote auszurichten und seine Gedanken neutral-positiv zu kontrollieren, damit die Psyche und ihr Spiegelbild im Menschen stets Harmonie in die Welt und in das gesamte Universum ausstrahlen.