Die Schöpfung 3 | FIGU-Landesgruppe Deutschland

Die Schöpfung 3

Die Schöpfung ist rein evolutionierend. Im Geistenergiezustand befindet sich eine Gleichheit in allen Dingen, ohne Gedankengänge, weil sie eine rein natürliche geistenergetische Wesenheit ist, die keiner Gestalt und keiner Gefühle mächtig ist. So geht von ihr auch die Allbarmherzigkeit aus, denn ihr SEIN birgt in sich keinen Zustand des Bewertens von Gut und Böse. Sie ist ohne Geschlecht. Sie ist die Hüterin aller Heere des Lebens und Existenten, denn sie hat alles aus ihr erschaffen, so ist sie in allem und jeden existent und gegenwärtig. Es fällt mir so schwer diese Einheit wegen der Vielfalt in der Natur zu verstehen. Die Schöpfung ist wegweisend und richtungsgebend ohne Zwang und Drang, doch aber vermittelnd durch Erkenntnis. Sie ist aller Kreation in Raum und Zeit Gerechtigkeit, Liebe, Kraft, Weisheit, Wissen, Barmherzigkeit, Freiheit, Gnade, Gesetz und Gebot, Bündnis, Erfüllung, Evolution, Leben, Beistand, Freude, Schönheit, Frieden, Unfehlbarkeit, Ausgeglichenheit, Geist, Allzeitlichkeit, Folgerichtigkeit, Werden, Vollkommenheit, Zufriedenheit, Unerschöpflichkeit, Allmacht, Lieblichkeit, Unendlichkeit, Verbundenheit, Empfindung, Erhörung, Sohar, Sanftheit, Klarheit, Reinheit, Wandlung, Entstehung, Zukunft, Macht, Ehrfurcht, Allheit und Sein. Sie ist das Sein und Nichtsein des Lebens, die ungeheuerste Masse Energie, Geist in reinster Form, unmessbar in ihrer Weisheit, Wissen, Liebe, Harmonie und Wahrheit. Sie ist der Weg des Lebens, die Natur, Licht und Feuer, Betrachtung, das Bewusstsein und sie ist allgegenwärtig. Alles was aus ihr hervorgeht entspricht der Logik und Folgerichtigkeit. Sie ist empfindbar, da sie geistenergetisch in bezug auf feinstoffliche Schwingungen der Wahrnehmung fähig ist, deshalb kann der Geist im Menschen Kommunikation betreiben, denn er allein ist ein energiegleiches Teilstück der Schöpfung selbst. Dem Menschen bleibt die Schöpfung solange fremd, bis er sich vom rein natürlichen, vom pflanzlichen Leben in der Form absondert, dass er dieses von der SEIN – Energie führen lässt. Und da er erst nach natürlichen, pflanzlichen Gesetzen lebt, versteht er begreiflicher Weise zunächst alles von diesem Standpunkt aus. Der Mensch hat Augen und er sieht nicht, er hat Ohren und er hört nicht. Er hat seine Augen dem innersten Lichte verschlossen, wie er das mit seinen Ohren auch tut und die innere Stimme nicht wahrnimmt. Immanuel sagte schon damals: < Lass die Toten die Toten begraben > Der Mensch bleibt solange ein Toter bis er mit seinem Bewusstsein zu der Einheit mit der Schöpfung gelangt. Die Schöpfung kann von dir überall gesehen werden, du kannst mit ihr reden und zu ihr hingehen, nämlich zu allem was du mit deinen Sinnen erfassen kannst. Durch all ihre Schöpfungen, ihre Kreationen und Kreaturen hat sie myriaden Augen und Ohren um dich zu sehen und zu hören. Sie ist allgegenwärtig und allgrosszeitlich, sie ist das Grösste, das Höchste, das Allumfassende und Allbewusstsein. Stetig bist du in ihrem Schutz und von ihr umgeben. Sie ist dir hilfreich und begleitet dich überall, ob du ihre Gesetze und Gebote befolgst oder nicht. Im ganzen Universum gibt es nur eine Schöpfung. Sie ist die Urkraft aller Existenz, so ist sie das Universum selbst, die Natur und das Leben des SEINS und Sein. Sie ist eine ungeheure, neutrale, energetische und evolutive Wesenheit SEIN, eine strahlende Geistlichtenergie. Die Schöpfung kann als Universalbewusstsein, Allgeist, Allbewussstsein, Weltbewusstsein, Lebensbewusstsein, Universalkraft, Universalmacht oder SEIN – Energie bezeichnet werden. Sie ist eingebunden in die Gesetze und Gebote der Urschöpfung, die nach den Gesetzen und der Ordnung des allgrosszeitlichen Absoluten – Absolutum lebt.
Die Universen entspringen einem Boden, der das Supstrat objektlosen Bewusstseins ist. Ursprung ist die urgeistige Materie. Sie hat sich auf die gewaltigste Art zusammengezogen und den Urknall produziert.
Alles in der Natur ist der schöne und geheimnisvolle Schleier, in welchen sich die Schöpfung in ihrem SEIN hüllt und sich vor den Augen aller sterblichen Lebensformen versteckt. Durch die Stille der Abgeschiedenheit und tiefen Versenkung in der Meditation kommt man zur schöpferischen Erfahrung. Einige kommen durch ihre intensive Liebe, andere durch Steigerung ihrer Fähigkeiten und durch Vergrösserung des Wissens dazu. Auch der Weg der Musik ist geeignet, wenn sie mit allen Sinnen erfasst wird.

Wer auf die effektive Wahrheit der Schöpfungsgesetze vertraut, der weiss, dass mit dem Tod nicht alles aus ist, sondern viele weitere Lebensexistenzen folgen, in materieller Form, wie auch im Licht der geistigen Existenz von Allgrosszeit zu Allgrosszeit, wodurch der Tod des sterblichen, materiellen Lebens zur Transzendenz im Schöpfungsleben wird.

Anna Herzog

 

Lesen Sie auch:
Die Schöpfung (1. Teil)
Die Schöpfung (2. Teil)